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Mel Ramos

Amerikanischer Künstler und bedeutender Vertreter der Pop-Art.


Vita

 

• 1935 - 2018

 

Mel Ramos wurde 1935 als Sohn portugiesischer Einwanderer in Sacramento (Kalifornien) geboren. Er studierte Kunst am Sacramento Junior College und am State College. Zu seinen Lehrern gehörte Wayne Thiebaud, der ihn im Stil der „Bay Area Figurative School“ unterrichtete – als Gegenbewegung zum damals dominierenden Abstrakten Expressionismus. Er gilt als ein bedeutender Vertreter der Pop-Art.

Über den/die Künstler/-in

 

Der amerikanische Künstler Mel Ramos (1935, Sacramento – 2018, Oakland) lotete in seinem Werk immer wieder die Grenzen zwischen Kunst, Populärkultur und Werbung aus. Er erhob Comichelden in den Rang der Hochkunst und verband Motive aus Werbung, Alltagskultur und Erotikfotografie mit den großen Traditionslinien der Kunstgeschichte.

Als Schüler des Malers Wayne Thiebaud stand Ramos der Bay Area Figurative School nahe, die sich in den 1950er-Jahren vom Abstrakten Expressionismus abwandte. Ab 1961 begann er, Comicfiguren und Superhelden zu malen. Besonders seine Darstellungen von Frauen spiegeln die gesellschaftlichen Umbrüche der 1960er- und 1970er-Jahre wider.

Ramos zeigt Frauen offen in ihrer erotischen Ausstrahlung, jedoch als selbstbewusste und selbstbestimmte Figuren. Seine Stars und Starletts stehen in einer Traditionslinie mit den Göttinnen der Antike und den Superheldinnen des Comicuniversums. Im Zentrum seines Schaffens steht damit weniger die Kritik an der Konsumwelt als vielmehr eine neu formulierte Hymne an die Schönheit. - Sein bevorzugtes Model: Marylin Monroe.

 


Werke